Expertenbeitrag von Dr. Doris Hentschel zur Wurzel­kanal­behandlung


15. Dezember 2022

In der Regel erfolgt die Behandlung schmerzfrei in lokaler Betäubung

Häufig ist die Ursache für eine Wurzelkanalbehandlung eine Infektion des Gewebes im Zahninneren, der Pulpa. Karies, undichte oder defekte Füllungen oder Kronen sind mögliche Gründe für diese Infektion. Die Behandlung erfolgt in der Regel schmerzfrei in lokaler Betäubung. Das Zahninnere wird eröffnet und Bakterien und Gewebsreste werden aus den Wurzelkanälen und deren Verzweigungen entfernt.

 

Höchste Qualitätsansprüche und neuste Technik sind erforderlich, um auch in verkalkten oder anatomisch schwierigen Situationen ein Reinigen, Erweitern und Desinfizieren des Kanalsystems bis in die Tiefe zu erreichen. Moderne Endodontie ist ohne Mikroskop nicht mehr denkbar. Durch spezielle Spüllösungen werden nach der mechanischen Reinigung mit feinen maschinellen Feilen organische Gewebsreste, Bakterien und toxischen Substanzen im gesamten System aufgelöst. Meist erfolgt die Behandlung in zwei Sitzungen. Am Ende wird das Kanalsystem mit einem hochwertigen biokompatiblen Sealer und Guttapercha verschlossen. Es kann notwendig sein, den Zahn mit einem Stiftaufbau zu versorgen, wenn bereits so viel Zahnhartsubstanz verloren gegangen ist, dass eine einfache Füllung nicht mehr ausreicht. Dies kann ein gegossener Stiftaufbau oder ein adhäsiv verankerter Glasfaserstift sein.

 

Revision

Eine Revision ist erforderlich, wenn eine bereits durchgeführte Wurzelkanalbehandlung fehlgeschlagen ist. Gründe hierfür liegen in unvollständig gefüllten oder infizierten Wurzelkanalsystemen oder nicht entdeckten Wurzelkanälen.

Bei einer Revision wird die bereits vorhandene Füllung entfernt, nicht entdeckte Kanalbereiche aufgesucht und das gesamte System erneut gereinigt, erweitert und desinfiziert. Im Anschluss wird das Kanalsystem wieder dreidimensional gefüllt.

 

Digitale Volumentomographie (DVT-Aufnahmen)

Konventionelle Zahnfilmaufnahmen können die räumliche Form von Wurzelkanalsystemen und entzündlichen Veränderungen nicht immer vollständig erfassen. Es kann dann eine DVT-Aufnahme notwendig werden, um den Zahn und die umgebenden Strukturen in allen drei anatomischen Ebenen darzustellen und zu beurteilen.

 

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