Einen oder mehrere Zähne zu verlieren – durch Unfall oder Krankheit, ist für jeden Betroffenen ein Schock. Eine Verurteilung zur "lebenslangen Lücke" ist der Zahnverlust heute jedoch längst nicht mehr. Ebenso wenig müssen sich Patienten nun darauf einstellen, ab sofort mit unecht wirkenden und störenden Gebissteilen zu hantieren. Erfahrungen in der Implantologie – also das Einsetzen eines festen Zahnersatzes direkt in den Kieferknochen – gibt es seit über 50 Jahren. Aber erst die Entwicklung in den letzten Jahren erlaubt es, fehlende Zähne erfolgreich mit kurzen Heilungszeiten zu ersetzen. Dr. Marquardt ist seit 2001 zertifizierter Spezialist für Implantologie und gehört seit Juni 2013 dem Advisor Board der "Leading Implant Centers" an.

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Gerade wenn nur ein Zahn fehlte, war früher die Brücke die Methode der Wahl. Hierzu mussten allerdings die beiden Nachbarzähne (die ja häufig völlig gesund waren) beschliffen werden, um als „Kronenträger“ einer festsitzenden Brücke Halt zu geben. "Unverantwortlich", sagen die Spezialisten heute und setzen lieber einen kleinen Implantatkörper in den Kiefer.

Sobald sich das Implantat nach einer Einheilungszeit mit dem Knochen verbunden hat, ist es so stabil wie eine natürliche Zahnwurzel. Auf dem Implantat wird anschließend der eigentliche Zahnersatz verankert, der – und hier beweist sich der Implantologie-Spezialist – in Form, Farbe und Funktion perfekt mit den eigenen Zähnen harmoniert.

Um Implantate überhaupt einzusetzen, kommt es auf die Knochendichte an. Ist alles in Ordnung, können Implantate von den Profis der Zahngesundheit am Tegernsee sogar sofort eingesetzt werden. Ergibt die Dichtemessung zu wenig Stabilität – z.B., weil an dieser Stelle schon länger ein Zahn fehlt, bedeutet das dennoch kein „Nein“, sondern nur eine zeitliche Verzögerung von wenigen Monaten. So lange dauert es, bis der Kiefer durch eigenen Knochen oder Ersatzmaterial so weit aufgebaut ist, dass auch hier ein Implantat festsitzt. Die Einheilungsquote liegt in Deutschland bei Experten heute bei über 97 Prozent, wenn der Patient durch eine sorgfältige Pflege auch das Seine zum Zahnerfolg beiträgt.

Zahnimplantate sind eine sehr individuelle Angelegenheit. Obwohl dieses Thema das Gespräch beim Zahnarzt oft beherrscht, hängt der Preis von vielen Faktoren ab: so spielen die eingesetzten Materialen, die mehr oder weniger anspruchsvollen prothetischen und zahntechnischen Leistungen und die Schwierigkeit der Operation eine Rolle. Der vom Patienten zu tragende Eigenanteil hängt dabei stark vom jeweiligen Versichertenstatus ab.

Je nach der Kiefersituation gibt es seit 2005 auch seitens der gesetzlichen Krankenversicherungen Zuschüsse, die den Eigenanteil verringern. Dabei kommt es nicht auf das Implantat an sich an, sondern auf den letztendlich eingesetzten Zahnersatz. Zögern sie nicht, uns anzusprechen – wir haben viel Erfahrung und können sie umfassend beraten.

Zahngesundheit am Tegernsee

  Praxis Dr. Siegfried Marquardt

  Adelhofstraße 1

  83684 Tegernsee